*„Die längst gelösten Rätsel wieder geheimnisvoll erneuert...„
In ihren zyklischen Aufführungen des Gesamtwerks von Claude Debussy in New York, Frankfurt am Main und anderen Städten verzauberte Pianistin Nina Tichman das Publikum und gewann für Debussys poetische Stimmungsbilder eine neue Gemeinde. Die Einspielung auf CD - **„Wegen der Feinheit des Anschlags die schönste Gesamteinspielung” - festigte ihren Ruf als „die Debussy-Spielerin unserer Zeit.”  

Ob Debussy, Bachs Goldberg Variationen, Mozarts Klavierkonzerte, Beethovens Sonaten, die große Klavierwerke von Schumann und Brahms oder Musik des 20. Jahrhunderts, stets vermittelt sie durch ****„die zwingende Selbstverständlichkeit des Vortrages, ganz im Dienste der Musik”  sowohl Authentizität als auch überraschende neue Perspektiven.

 Gewinnerin wichtiger Wettbewerbe (Busoni, Mendelssohn, Casagrande), Nina Tichman ist nach ihr Debut als Siebzehnjährige mit Beethovens Fünftes Klavierkonzert in den musikalischen Zentren der Welt wie Carnegie Hall, der Kölner Philharmonie, dem Berliner Konzerthaus und dem Salzburger Festspielhaus aufgetreten. Sie hat u.v.a mit den Dirigenten Moshe Atzmon, Leon Barzin, Aaron Copland, Dmitri Kitaenko und Louis Langrée zusammen mit den Bamberger Sinfoniker, den Sinfonieorchestern der Bayerischen, Hessischen und Norddeutschen Rundfunkanstalten, Baltimore und St. Louis Sinfonieorchestern musiziert und wurde auf fünf Kontinenten im Fernsehen und Rundfunk porträtiert.  Ihre Diskographie umfasst Werke von Bartók, Beethoven, Copland (Gesamtklavierwerk), Chopin, Corigliano, Fauré, V.D. Kirchner, Mendelssohn, Penderecki, und Reger.  Als Solistin, Kammermusikerin und Pädagogin gastierte sie bei internationalen Festivals wie Marlboro, Tanglewood, International Musicians Seminar at Prussia Cove, Styriarte, Frankfurt Feste, Rheingau Musikfestival, u.v.a.  Konzerttourneen in den letzten Jahren führten sie nach China, Japan, Südostasien, Griechenland, Israel, Neuseeland, Nordamerika Mexico, in die Türkei sowie in fast allen europäischen Ländern.  2001 gründete sie mit Ida Bieler und Maria Kliegel das Xyrion Trio - das gefeierte Ensemble wurde bei der Interpretation der gesamten Klaviertrios von Beethoven (Naxos) für sein „brodelndes Temperament und ausgereifte Gestaltungskraft” enthusiastisch gefeiert. 

Nina Tichman graduierte an der Juilliard School, die ihr wegen herausragender musikalischer Leistungen den Eduard-Steuermann-Preis verlieh. Sie ist Professorin für Klavier an der Hochschule für Musik in Köln und hat Meisterkurse in Amherst College, Princeton University, an der Europäischen Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Montepulcianound am “Mozarteum” in Salzburg gehalten.

*          Südkurier
**        Darmstädter Echo
***       Neue Musik Zeitung
****    Süddeutsche Zeitung




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