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*„Die längst gelösten Rätsel wieder geheimnisvoll erneuert...„
in ihren zyklischen Aufführungen des Gesamtwerks von Claude Debussy in New York, Frankfurt am Main und anderen Städten verzauberte Pianistin Nina Tichman das Publikum und gewann für Debussys poetische Stimmungsbilder eine neue Gemeinde. Die Einspielung auf CD - **„Wegen der Feinheit des Anschlags die schönste Gesamteinspielung” - festigte ihren Ruf als „die Debussy-Spielerin unserer Zeit.”
Ob Debussy, Bachs Goldberg Variationen, Mozarts Klavierkonzerte, Beethovens Sonaten, die großen Klavierwerke von Schumann und Brahms oder Musik des 20. Jahrhunderts, stets vermittelt s***„die zwingende Selbstverständlichkeit des Vortrages, ganz im Dienste der Musik” sowohl Authentizität als auch überraschende neue Perspektiven.
Gewinnerin wichtiger Wettbewerbe (Busoni, Mendelssohn, Casagrande), Nina Tichman ist in den musikalischen Zentren der Welt aufgetreten und wurde auf fünf Kontinenten im Fernsehen und Rundfunk porträtiert. Ihre Diskographie umfasst Werke von Copland (Gesamtklavierwerk), Chopin, Beethoven, Mendelssohn, Penderecki, Bartók und Reger. Vielseitige Aktivitäten als Solistin, Kammermusikerin und Pädagogin führten zu Einladungen bei internationalen Festivals wie Marlboro, Tanglewood, International Musicians Seminar at Prussia Cove, Styriarte, Frankfurt Feste, Rheingau Musikfestival, u.v.a. Konzerttourneen in den letzten Jahren führten sie nach Japan, Südostasien, Griechenland, in die Türkei, nach Israel, Neuseeland, Nordamerika und Mexico. 1999 gründete sie Das Klaviertrio Tichman-Bieler-Kliegel - das junge Ensemble nimmt zur Zeit die gesamten Klaviertrios von Beethoven für CD auf und wird für sein „brodelndes Temperament und ausgereifte Gestaltungskraft” enthusiastisch gefeiert.
Nina Tichman graduierte an der Juilliard School, die ihr wegen herausragender musikalischer Leistungen den Eduard-Steuermann-Preis verlieh. 1993 wurde sie als Professorin an der Hochschule für Musik in Köln berufen.
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